Mit den enormen demografischen Veränderungen muss China in seiner Industrie auf autonome Produktionen setzen und automatisierte Maschinen und Roboter integrieren. Aufgrund seiner jungen Industrialisierungsgeschichte hat China in der Automatisierung und Digitalisierung noch Aufholbedarf.
Chinesische Unternehmen werden jedoch immer aktiver auf dem Maschinen- und Anlagenmarkt und suchen Partnerschaften mit etablierten Unternehmen in Industrienationen, vor allem in Deutschland.
Die vernetzte Fertigung als Kern der Industrie 4.0 ermöglicht den effizienteren Einsatz von Ressourcen und eine schnellere Anpassung der Produktion an neue Produkte. Die branchen- und länderübergreifende Verbindung von Werken, Zulieferern und Kunden lässt die Koordination und Optimierung detaillierter Abläufe zu und bringt mit neuen Services und Geschäftsmodellen eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit.
China will seine Chip-Industrie im Rahmen von „Made in China 2025“ weiter aufbauen. So plant die chinesische Tsinghua Unigroup den Ausbau ihrer Fabriken für die Fertigung von DRAMs und 3D-NAND-Speicher und wird dafür über die nächsten Jahre mit insgesamt 21,5 Mrd. Dollar von der China Development Bank und dem Integrated Circuit Investment Fund unterstützt.
Der Telekommunikationsausrüster Huawei und der deutsche Roboterhersteller Kuka bauen ihre Zusammenarbeit im smarter Produktion im Industriesektor aus. Ziel ist es, die Konzepte „Industrie 4.0“ und „Made in China 2025“ effektiv zusammenzubringen, um das Potenzial von Smart Manufacturing voranzutreiben und so auch mittelständischen Unternehmen aus Deutschland den Weg in den chinesischen Markt zu ebnen.
soll China mit Industriegrößen wie USA, Deutschland und Japan beim Thema Smart Manufactoring gleichauf sein